Presseschau zur aktuellen Loewig-Ausstellung in Solingen

 

Foto: Solinger Tageblatt (via Link)

Roger Loewig malt gegen die Unterdrückung
Zum Tag der Deutschen Einheit präsentiert das Zentrum für Verfolgte Künste einen von der DDR verbotenen Maler.
von Philipp Müller

Solinger Tageblatt, 2. 10. 2020 –> zur Online-Version des Artikels
Westdeutsche Zeitung 3. 10. 2020 –> zur Online-Version des Artikels

Roger Loewig – „Noch tönt Gesang unter der zerbrochenen Brücke“
Ausstellung im Zentrum für verfolgte Künste Solingen vom 01.10.2020 – 07.02.2021
Von Johannes Vesper

Musenblätter, 3. 10. 2020 –> zur Online-Version des Artikels

Meine Eröffnung
–> Fotobericht der Vorstandsvorsitzenden der Roger Loewig Gesellschaft e.V. Krista Maria Schädlich von der Vernissage

–> Fotogalerie auf der Homepage des Zentrums für verfolgte Künste mit Impressionen von der Ausstellungseröffnung am 1. 10. 2020

–> Facebook-Post des Zentrums für verfolgte Künste vom 3. 10. 2020 mit Fotos von der Vernissage:

Roger Loewig: Freiheit, Selbstbestimmung, Menschenrechte

Mit der Ausstellung „Noch tönt Gesang unter der zerbrochenen…

Gepostet von Zentrum für verfolgte Künste am Samstag, 3. Oktober 2020

zum Jahreswechsel

unausweichliche Begegnung, 1986, Buntstift & Bleistift, 21 x 29,7 cm (Blatt 3 der 13teiligen Folge: Meine kleinen gelben Blätter)

 

Zugedacht Hugo von Hofmannsthal

 

Mich locken die langen

die dunkelen bangen

alleen

 

ich möchte ihr ende nicht kennen

nicht wissen wohin sie verrennen

woher sie entstehn

 

nach einem seitlichen graben

da will ich sie über mir haben

wie plötzliche nacht

 

sie sollen sich über mir schließen

mich zeitig mit blüten begießen

und spät dann mit schnee

 

ich kann sie nicht gänzlich durchlaufen

denn irgendwo muß ich verschnaufen

und abseits vergehn

 

mich locken die langen

die dunkelen bangen

alleen

 

aus: Roger Loewig, Mein Kopf fliegt als Mond über dieses Land, Gedichte, Oberbaum Verlag GmbH 2002

 

Mitgliederversammlung der Roger-Loewig-Gesellschaft 2019

Gestern, am 29. Juni 2019, fand bei großer Hitze die jährliche Mitgliederversammlung der Roger-Loewig-Gesellschaft im Jakob-Wächtler-Haus (Gemeindehaus) in Bad Belzig statt. Im Anschluss wurde gemeinsam indisch zu Mittag gegessen, bevor man zur Begehung der Baustelle zum Roger-Loewig-Museum aufbrach, wo der Tag bei Kaffee, Kuchen und Gespräch ausklang. Hier einige Impressionen mit Informationen zum Projekt in den Bildunterschriften:

Utz Rachowski im Roger-Loewig-Haus
Utz Rachowski im Roger Loewig-Haus (Foto: Jenny Baum)

Lesung am 23. September 2017 im Roger Loewig Haus

Sonniges Spätsommer-Wetter. Im Haus fünfunddreißig Gäste.
Utz Rachowski las aus seinen Erzählungen mit leiser, ganz eigener Stimme. Wohl den tiefsten Endruck hinterließ „Der letzte Tag der Kindheit“. Das Bindeglied zum Haus war „Ich will Roger Loewig nicht vergessen“.
Nach einer Pause, in der man sich stärken konnte, stellte Utz Rachowski sich Fragen der Gäste. Es wurde ein Gespräch miteinander, untereinander. Der entstandene Ernst löste sich in Heiterkeit, als einer der Gäste (männl.) fragte: „Nun sagen Sie mal, woraus machte die Großmutter die Mehlsemmeln?“
Um 18:45 Uhr stieg Herr Rachowski in den Zug nach Berlin. W.W.

Text: Wolfgang Woizick, Foto: Jenny Baum

–> weiteres zum Thema bei „Blickpunkt Brandenburg“

Loewig-Werke nun im „Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst“

Katalog zur Ausstellung "Schlaglichter. Sammlungsgeschichte(n)"

Seit dem 1. Juli bilden das Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus und die beiden Häuser der „Jungen Kunst“ in Frankfurt (Oder) das „Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst“. Zusammen umfasst ihr Bestand nunmehr etwa 35 000 Werke.
Bereits im Januar hatten wir auf unserer Facebook-Seite auf die Ausstellung Schlaglichter. Sammlungsgeschichte(n) hingewiesen.
Im Rahmen der Ausstellung wurde in Cottbus eine apokalyptische Landschaftsmalerei aus Roger Loewigs Frühwerk gezeigt, die 2007 durch Schenkung an das Museum Junge Kunst gelangte und im Katalog abgebildet ist (o.T., 1965).

–>Beitrag von RBB Kulturradio zur Ausstellung zum Nachhören

Text & Foto: A. Genest