Der Todestag von Roger Loewig jährt sich am 04. November zum 25. Mal.
Loewig hat einen Bezug zum Bezirk, da er Anfang der 50er Jahre als Lehrer in Köpenick gearbeitet hat. Er gilt als „Malerpoet“, der einen ungewöhnlichen und interessanten Lebensweg hatte.
Der Zeichner, Maler und Schriftsteller Roger Loewig (1930-1997) lebte seit Anfang der fünfziger Jahre in Köpenick und arbeitete hier als Lehrer. Seine eigentliche Leidenschaft war aber die Kunst mit seinen Zeichnungen und Gedichten. Darin verarbeitet den Krieg, Flucht und Vertreibung sowie die Teilung Deutschlands. Dabei kam er mit dem SED-Regime in Konflikt. Seine erste Einzelausstellung fand 1963 illegal im Pfarrhaus der evangelischen Kirche „Zum Vaterhaus“ in Baumschulenweg statt. Hierfür wurde Loewig wenige Monate danach verhaftet. Nach seiner Freilassung 1964 blieb er zunächst in der DDR, stellte 1967 einen Ausreiseantrag und siedelte 1972 in die Bundesrepublik Deutschland über.
Anlässlich seines 25. Todestages stellt Bezirksbürgermeister Oliver Igel in einem Vortrag und einer Lesung, aus dem Buch von Anna Schädlich, Leben und Werk Roger Loewigs vor.